Nun geht es an den Möbelbau und die ganze Technik.

Die Küche

Alles wird mal Provisorisch hingestellt um zu schauen ob alles passt.

Abwasserleitungen und Frischwasserleitungen, sowie Elektrik wird montiert.

Das Kabel des Induktionskochfeld muss nach hinten montiert werden. Deshalb wird das Gerät zerlegt. Den es ist rausnehmbar um draussen auch zu Kochen.

Nun ist die Küche fertig gebaut und fest mit dem Aufbau mit Sika verklebt und verschraubt. Der Backofen findet noch einen anderen Platz. Somit ist genügend Arbeitsfläche vorhanden.

Zu einer guten Küche gehört auch ein guter Kühlschrank mit grossem Tiefkühler.

Die Türen mussten in einer Stunde Arbeit von rechts nach links öffnend verändert werden.

Es hat ein Energielabel von 3 Sternen und ist damit sehr Effizient. Der Kompressor hat zwei Kältekreisläufe für Tiefkühler und Kühlschrankfach um optimale Temperaturen zu haben.

Zudem ist er sehr leise und nicht zu hören.

Arretiert wird er ganz einfach über diese Feststeller.

Befestigt wird der Kühlschrank von links mit einer Leiste, dass er nicht nach vorne kann, und von oben am Wandschrank welcher mit dem Aufbau verbunden ist. Somit kann ich ihn jederzeit wieder ausbauen, was ich hoffentlich nie machen muss.

Wc und Alkoven-zugang

Auch das Wc mit seiner Keramiktoilette und dem Zerhacker der auf 230V läuft ist zusammen mit dem Bidet installiert. Das Bidet ist einer der Hauptgründe warum ich keine Kompostwc wollte.

Und so sieht sie nun fertig aus. Bis auf die Lampe.

Um auf den Alkoven zu kommen, wurden zwei Schränke angefertigt, dessen Schubladen sowohl ein Fach haben, sowie als Stufen dienen.

Fenster Einbau über dem Alkoven.

Geschlafen wird auf dem Frolisystem. Somit ist auch für die unterlüftung unter der Matratze gesorgt. In die Mitte kommt auch noch eine Matratze.

Die Wc Tür hat zudem auch eine Doppelfunktion und dient auch als Raumteiler.

Somit kann sich jemand dahinten ungestört aufhalten, falls mal Besuch kommt, oder beim Kühlen oder Heizen im Schlafbereich weniger bedarf ist.

Die Hecksitzgruppe

Soll viel Platz bieten und bequem sein. Die Rückwand wurde schräg angelegt, dahinter befinden sich dir grossen Heizkonvektoren. Sie wurden geschützt mit einem Alulochblech welche ich selber erstellt habe.

Ganz hinten befindet sich eine Truhe, die erstellt wurde, damit die Garage darunter Platz findet.

In der Mitte ist eine Klappe angebracht um den Zugang zu gewährleisten. Rechts und links davon ist ein Schrank und oberhalb ebenfalls.

Bis auf die Polster ist nun alles soweit fertig.

Der Tisch lässt sich in alle Richtungen verschieben und auch drehen, sowie hoch und runter setzten.

Boiler und Waschmaschine

Die Waschmaschine darf natürlich auch nicht fehlen und hat deshalb ihren besonderen Platz und ist von Aussen zugänglich.

Sie wurde an ein stabileres Brett montiert und das Fach bietet zusätzlich noch Platz für Biowaschmittel und Kleider.

Gleich dahinter ist der Boiler von Elgena welcher mit 24V und 400W betrieben wird. Er wird über den Batteriekomputer gesteuert welcher bei genügend Batteriekapazität das Wasser 24h warm hält. Dahinter ist auch die Flügelzellenpumpe von Marco.

Ebenfalls befindet sich rechts daneben der 530L Frischwassertank. Auf der anderen Seite ist noch ein grosses Fach.

Der Tank ist unter dem Tisch und wurde Fest verbaut. Jedoch ist der Zugang zum Servicedeckel über ein raffiniertes System noch vorhanden.

Die Tankanzeige erfolgt über das Handy. Ich habe ganz auf ein elektrisches Panel verzichtet.

Und so seht das dann aus:

Oder Online über das VRM Portal so:

Elektrik

Nun geht es an die Elektrik. Der ganze Camper ist ja wieder Gasfrei und deshalb braucht es einen grossen Batteriespeicher. Dieser beträgt 20Kwh oder 770Ah bei 24V (1540Ah bei 12V)

Die Zellverbinder werden wieder selber Hergestellt aus Aluplatten. Auf Balancer wird verzichtet, da ich es wieder von Hand balanciere.

Plus und Minuspole mit Shunt werden gesetzt.

Dann kommen zwei Wechselrichter von Victron Energie rein.

Sie wurden stehend montiert und passen haargenau rein. Um nun auch die Kabel anschliessen zu können, habe ich vorne unten einen Ausschnitt gemacht und mit Kantenschutz versehen. Von da habe ich nun Zugang zu den Anschlüssen.

Laderegler a je 50A und der Cerbo GX von Victron wird gesetzt.

Die Laderegler sind auf einer grossen Aluplatte angebracht, welche eine gute Wärmeableitung gewährleisten.

Nun wird erstmal das nötigste angeschlossen, damit ich kochen und Backen kann. Einen weiteren Monat später mache ich mich an den Rest.

Der linke Sicherungsblock dient der Zellüberwachung und der Zellnachladung. Das linke Gerät ist wieder die Zellenanzeige, der Batgoo 8s. Eine Steckdose um draussen zu kochen darf auch nicht fehlen.

Alle Geräte sind nun wieder über das Handy einsichtbar und steuerbar.