Der Kofferbau

Videos dazu:



Nun kann es losgehen mit dem Bau des Koffers.

Zuerst wird der Boden auf den Zwischenrahmen verklebt.

Dann werden die hinteren Radläufe ausgeschnitten.

Anschließend wird die vordere Stirnwand gesetzt.

Und gleich danach die Trennwände im Doppelboden.

Dann die Seitenwände und anschliessend werden alle Staufächer rausgeschnitten.

Nun wird der Alkoven vorne montiert.

Jetzt noch dir Rückwand.

Jede Wand wird von innen und später von aussen mit GFK Winkel und Spreiznieten befestigt.

Und zum Schluss kommt noch das Dach drauf welches mit einem Flaschenzug hochgefahren wird und anschliessen wird die Kabine darunter gefahren.

Mekuwa Klappen Einbau.

Mit der Kreissäge werden die Geraden geschnitten und mit der Stichsäge die Krümmungen.

Den Ausschnitt verwendet man dann für die Klappe selber, indem man sie zuschneidet auf dessen Mass.

Dann klebt man die Klappe in den Ausschnitt rein und macht sie fest.

Hier die Durchgangklappe.

Innen wird schonmal die Duschtasse gesetzt.

Outbond Fenster Einbau

Diese werden mit Sikaflex reingeklebt und am Profilrand muss eine kleine Fuge stehen bleiben.

Mt der Stichsäge werden sie ausgeschnitten.

Da sie für Wandstärken ab 60mm gebaut sind, muss man innen einen Distanzrahmen setzten. Deswegen habe ich keine Abstufung reingeschnitten.

Insgesamt 6 Fenster sind nun verbaut.

Von Innen Ausgeschäumt und anschliessend wurden der Rollorahmen montiert.

Türeinbau mit 3 Punkt Schloss

20kWh Winston Lifeypo4 Zellen einbauen

Insgesamt sind das 770Ah auf 24V. Bei 12V wären es dann 1540Ah.

Mit Spannset werden sie geschützt gegen das Aufspringen falls ich mal über eine Sanddünne hüpfe.

Davor kommen danach Euroboxen die bei einem Kräsch die Batterien aufhalten würden.

Die Polferbinder mache ich selber aus dickem 6mm Aluminium in einer Breite von 6cm. Damit leiten sie besser wie Kupfer wegen mehr Material.

Nun wurden sie auch miteinander Verbunden und zu einem 24V System.

Der Plus und der Minus Pol sind gleich nebeneinander.

Die Hochzeit

Bevor die stattfinden kann, muss zuerst der Teil lackiert werden, zum dem man danach keinen Zugang mehr hat. Also baue ich mir eine Kabine darunter.

Dann wird lackiert in mehreren Schichten.

Anschliessend muss noch ein Teflonband geklebt werden, da an dieser Stelle die Gummidichtung der Kabine drauf kommt.

Unterdessen macht mir ein Bodenleger den Boden rein den ich bei ihm gekauft habe. Er gab mir den Nettopreis mit Arbeit für nur 120€.

Nun ist es soweit um die Kabine raus aus der Halle zu schieben.

Bei der Steigung zieht gleich der Vario die Kabine nach oben.

Dann kommt der Gabelstapler vom Schreiner und der setzt die Kabine auf den Rahmen. In dieser Zeit schwitze ich Blut, da das Ganze schon etwas wackelig war. Aber es ging alles gut und so steht der Vario nun mit seiner Braut auf dem Buckel in der Halle des Schreiners über Weinachten.

Die Federung ging zwar etwas runter, aber er ist immer noch einen grossen Federweg. Vorne fast 40cm.

Radlaufschutz werden auch noch angebracht.

Beim Lackierer.

Die ganzen vorarbeiten um die Kabine zu lackieren mache ich selber, was harte Arbeit ist. Schleifen schleifen und nochmals schleifen.

Dann fahre ich zum Lackierer in die Kabine und decke in selber ab.

Fenster, Dichtungen und Klappenschlösser müssen wieder raus.

Nun geht es los mit dem lackieren.

Nach zwei Durchgängen und 2 Stunden hat er sein neues Kleid bekommen. Nun nachdem der lack angetrocknet war, wird alles wieder eingebaut.

Am Heck werden zwei noch Airlineschinnen geklebt und verschraubt.

Treppe

Das wichtigste darf auch nicht fehlen. Die Treppe.

Das gute daran ist: Egal wie die position ist, die Stufen sind immer Waagrecht. Sie wird unterhalb der Tür reingesteckt. Beim Fahren wird sie wieder rausgezogen und ist dann nur noch 6 cm hoch. Ein Staukasten wird für sie extra gebaut wo sie verstaut werden kann und mit einem Schloss gesichert wird.

Als letztes werden die Staukästen gebaut und die Tankabdeckung. Anschliessend nach Tagen von Arbeit, werden sie lackiert und angebracht.

Hat man in der Schweiz keine Kantbank mehr, muss man sich mit Hilfe eines Besucher zu helfen wissen.

Den Halter für die Reserveräder habe ich unterdessen auch erhalten. Der wurde vom Freund meiner jüngsten Tochter hergestellt.

Ich kann ihn einfach in den Zwischenrahmen reinschieben.


Der nimmt nun das ganze Gewicht vom Rad auf.

Dann noch zwei Schienen und daran kann das Ganze nun montiert werden.

Jetzt sehe ich langsam wie ein richtiges Expeditionsmobil aus.

Hier geht es weiter zum Innenausbau