Der Titel, als ihr es noch nicht gemerkt habt, ist eine Anspielung auf den Film: Drei Männer und ein Baby.

So es ist nun soweit und wir sind unterwegs nach Rumänien. Was für ein tolles Land. Ich weiss gar nicht warum nicht mehr Leute dahin fahren. Wir sind. nun am Dienstag gegen Abend losgefahren über Bregenz nach Lindau erstmal. Da sind wir bei Mc Ronald auf meinen bekannten Parkplatz und haben die Hunde auf die Wiese davor gelassen. Ich bin mir dann schnell für 3€, 3 Hamburger kaufen gegangen. Ab und zu muss ich meinem Magen zeigen, dass es auch nicht so gesunde Esswaren gibt. Danach wollten wir wieder eigentlich auf meinen letzten Übernachtungsplatz der etwas oberhalb gelegen ist, fahren. Da der Navi zu lange hatte um mir den richtigen Weg zu zeigen, befand ich mich schon auf der Zugfahrt zur Autobahn. Nun gut auch nicht schlimm. So sind wir dann eben bis nähe Memmingen gefahren und haben einen Platz direkt am Kanal gefunden.Hier bleiben wir die Nacht und gehen schon gegen 21.30 Uhr schlafen.

Dafür sind wir schon um 6.30 Uhr wach und der Tag kann beginnen. Ich backe drinnen mein Brot, schön in der wärme, während Axel sich da draussen mit den Hunden den Arsch abfriert.Alle sind sie mit erfolg am Mäuse jagen. Der Acker hat mehr als genug davon und sie dürfen ihrem trieb nachgehen. Nach knapp einer Stunde fuhren wir weiter auf der A96 Richtung München. So für gut eine Stunde, den jetzt ist Frühstück angesagt. Ich verlasse kurz die Autobahn da sich gleich ein Baggersee daneben befindet. Der Platz sollte ja auch möglichst für die Hunde gut sein, damit sie sich selber ein bisschen beschäftigen können. Ich weiss wenn ich sie hier rauslasse, bleiben sie in der Gegend. Sie laufen mir nicht einfach weg oder interessieren sich nicht mehr für mich, sondern werden genauso wieder kommen wenn ich nach ihnen pfeife. Ich vertraue ihnen und sie mir. Und so kann ich ganz entspannt meinen Dinge erledigen und draussen frühstücken während sie sich da draussen schön verweilen. Ab und zu kommen sie sogar und verschwinden dann wieder in eine andere Ecke. So haben sie ein schönes Leben und ich habe fast keinen Stress mit ihnen. Danke Hundis, das ihr so Toll seit.
So kurz vor 10 Uhr fuhren wir weiter. Axel sitzt nun hinter dem Steuerrad, und was er da so fährt, gefällt ihm sehr. Er meint, dass die Federung sehr angenehm ist. Und auch die Geräuschkulisse überrascht ihn sehr. Er hat mit viel mehr inneren Geräuschen gerechnet.

Spontan entschliessen wir noch schnell bei Sulzenmoss vorbei zu fahren, damit Axel den Iveco Eurocargo noch Probefahren kann. Den er hat sich einen Phoenix gekauft bei dem es noch gilt, alle seine wünsche zu realisieren. Und das sind viele, den er hat ja viele Inspiration durch mein Wohnmobil gekriegt. Mal schauen ob die noch das Fahrzeug erkennen, dass sie mal gebaut haben. Den viel Phoenix ist an meinem nicht mehr zu erkennen. Es ist ja nun auch ein Renix geworden, wie Axel sagt.
Ach ich habe mich geirrt. In Sulzenmoss ist ja gar nicht Phoenix selber sondern einfach ein grosser Händler mit allen möglichen Marken. Wir sind da mit einem Iveco Eurocargo auf Probefahrt. Doch mich hat er gar nicht überzeug. Ersten fuhr er wegen einer Störung bereits im Notprogramm, obwohl er neu ist, und zweitens hat er so ein starkes tieftoniges Brummen, dass kaum auszuhalten ist.

Danach sind wir noch ein Stück weiter gefahren bis zur Isar, einem Fluss in der Nähe des BMW Werks . Dort habe ich für uns erstmal ein Salat gemacht und danach sind wir auf eine 18Km Tour mit den Rädern, schön an der isar entlang.Bei einem See den wir trafen, wurde eine Pause gemacht und Axel und Enjy gingen kurz ins Wasser.Eyla wollte dann Enjy nicht mehr rauflassen, den von oben hatte sie eine bessere Position als Enjy. Danach fuhren wir weiter bis zu einem Stausee ebenfalls an der Isar. Um daherzukommen, es war eher Zufall das wir die Stelle gefunden hatten, musste ich durch eine enge Stelle durch.Aber der Platz war wieder ein Volltreffer und zum Glück ist der nicht in einer App verzeichnet, sonst währe er längs überfüllt und deshalb wieder geschlossen geworden. So hatten wir etwas später am Abend die ganze Wiese für uns.Die Sonne war gerade am untergehen so nahm ich wieder einmal Drohnius wie ihr seht. Leider habe ich danach die Ladebuchse der Fernbedienung zerstört, weil ich ohne Brille sie laden wollte und wohl den Stecker falsch reingesteckt habe. Jedoch muss man auch sagen, dass die Buchse sehr empfindlich ist und ziemlich gleich mässig aussieht auch wenn man es besser sehen kann mit Brille. Mal schauen wenn wir nach Bukarest durchfahren ob mir da DJI helfen kann. Nun machte ich für uns beide den Znacht (Abendbrot) wobei wir nicht Brot assen sondern Fisch mit Salzkartoffeln. Als Krönung des Abends noch den Sonnenuntergang.

Etwas später habe ich mir noch einen Dessert reingehauen schön bequem auf dem Sofa. DCIM101MEDIADJI_0297.JPG

Die Quarktorte der Migros, einfach der Hammer. Jetzt aber schlafen.

Morgens gegen 6 Uhr machte ich dann schonmal meine Äuglein auf und sah diesen Sonnenaufgang.Um halb sieben sind wir dann schon aufgestanden. Etwas Haushalt machen und den morgen langsam angehen. Etwas später fuhren wir zu Lidl um nochmal Hundefutter einzukaufen. Das Trockenfutter war gerade in Aktion, doch von dem Premium Nassfutter, wo ich jeweils die 800g Büchse kaufte, waren plötzlich nur noch 400g Büchsen zu haben. Was will ich den mit so kleinen Büchsen. Die kann man dann Katzen geben. Ich vermute mal weil die Hunde immer kleiner werden bieten sie nun solche kleinen Büchsen an. Oh Mann habe ich mich aufgeregt. 😆

Wir sind danach kurz weiter gefahren und haben etwas abseits wo wir die Hunde schön rauslassen konnten gefrühstückt. Dann weiter durch Passau gefahren. Ab jetzt werden wir Mautfrei fahren, den von den österreichischen Autobahnen hört man nichts gutes. Wenn man da bei der Mautbox nur das kleinste falsch macht, kriegt man gleich eine gesalzene Rechnung nach Hause geliefert. Nein Danke, denen schenke ich nichts.

Von Passau bis Linz ist es so la la zu fahren. Dann ab Linz, (da muss man durch die Stadt fahren), ging es gut. Ende von Linz ist viel Chemie Industrie zu sehen. Danach immer der Donau entlang. Das ging eigentlich sehr gut bis ca. 100Km vor Wien. Ab da kommt ein Dorf nach dem anderen. Durch Wien durch ging auch gut. Und danach eigentlich auch. Doch ca. 20-30Km vor der Grenze war eine Beschränkung bis 3.5T.  Allerdings weiss ich nicht ob die auch für uns gilt. Und auf die Autobahn lasse ich mich nicht zwingen. So sind wir da eben durch. An den Schildern gab es ja viele Ausnahmen und vielleicht sind wir ja eine davon. Wir haben nun schon gut 300Km hinter uns an einem Tag. So galt es gegen Abend wieder einen schönen Platz zu finden in der Natur. Und wie meist, klappt das ganz gut.Wieder fanden wir was direkt an einem Fluss. Dazu musste ich aber etwas Piste fahren. Aber es lohnt sich immer wieder solche Plätze anzufahren. Die Hunde können da sich voll bewegen.

Und ich machte mich wieder ans kochen. Gemüse und etwas Rindfleisch in Bio Qualität. Allerdings habe ich es wohl etwas zu lange erhitzt, es wurde etwas hart. Dafür bekommen ab und zu die Hunde etwas davon ab.Auch hier gab es wieder ein wunderschönes Abendrot.Dann war der Donnerstag auch wieder Geschichte.

Am Freitag habe ich nachdem wir um 6.30 Uhr aufstanden zuerst einmal alles sauber gemacht. Axel ist in dieser Zeit mit den Hunden draussen. Dann wieder ein Brot backen und dann ging es los, nach Ungarn in der Hoffnung dass wir nicht rausgefischt werde. Zum Glück passierte das nicht, und so fuhren wir in Ungarn ein, gleich mal zu einer Tanke um die Maut zu lösen für gleich einen Monat. 31€ kostete das was ich in Bar zahlen musste, weil ich den Code der Schweizer Karte nicht mehr wusste, da ich die nur im Ausland brauche wo es den Euro nicht gibt. Jetzt geht es erstmal nach Budapest. Axel fährt heute, so kann ich diese Zeilen schreiben. Etwas später haben wir wieder Fahrer gewechselt. Und so sind wir auch schon in den ersten Stau geraten wegen eines Unfalls wie sich später herausstellte. So bin ich dann eben mal wie andere auf den Pannenstreifen nach vorn gefahren.

Denn ich habe ja noch einen Mission mit Drohnius zu erfüllen. Enjy nahm das gelassen und setzte wie auf einem Stuhl beim Durchgang.

Und eine Stunde später sind wir mitten durch Budapest gefahren.Auch hier wieder etwas Verkehr, aber es ging. Und dann um 1 Uhr sind wir bei der Firma angekommen die mir die Fernbedienung repariert. Ich brachte sie rein, er sagte mir was es kostet und ich könne mit Geld in 1.5h wieder kommen. Super. So suchte ich mit dem Handy eine Bank und holte für ca. 100SFr. Forint. Unterdessen haben wir was gegessen und ich habe noch unter anderem mein Bettzeug gewaschen. Einfach Geil mit so einer Waschmaschine.

Und so um drei Uhr hatte ich meine Drohne mit neuer Ladebuchse wieder. Für 50€ oder 57Fr. recht günstig. Ich bin hochzufrieden so schnell eine Lösung gefunden zu haben. Man ohne Drohnius wäre echt scheisse gewesen. Ich habe sie noch kurz fliegen gelassen was wieder ging. Dann sind wir wieder raus gefahren aus Budapest. Diesmal auf der anderen Seite, was schnell ging. Jedoch nicht allzu weit, wir sind einfach mal auf gut Glück rausgefahren und mitten in eine Trauben Plantage gefahren. Jedoch wurde die dieses Jahr offenbar nicht gepflegt. Vermutlich weil es einfach zu wenig Wasser hat. Der Boden ist so trocken, dass er grosse Risse gebildet hat. Am Samstag ging es dann wieder weiter aus dem Acker raus. Nachfolgend das Video dazu.

Wir sind weiter gefahren Richtung Rumänien. Doch ich hatte noch etwas Geld und wollte das verdanken. Als fuhren wir eine Tanke an und ich schob das Geld in den Automaten. Nun hatte ich eigentlich Englisch als Sprache ausgewählt, doch schaltete er wieder, in mir eine unbekannte Sprache um. Da ich nun nicht wusste welche Auswahl ich von den vier verschiedenen nehmen sollte, damit ich auch Diesel bekam, brach ich das ganze ab. Was rauskam war ein Beleg aber kein Geld. Super, auch das noch. An der Seite hatte es einem Sprechknopf, den ich drückte. Nach einer Weile kam auch jemand der Sprach und ich antwortete ihm auf Englisch, und schon war er wieder weg. Das ganze machte ich zwei mal, dann gab ich auf. So ging ich zur Metro die gleich neben an ware und erklärte da jemandem die ganze Sache. Sie ruft jemand, der ganz wenig englisch sprach und der telefonierte schließlich rum und kam mit mir zur Säule. Wenigsten bemüht sich jemand um meine Sache. Auf dem Beleg war ein Code drauf, den er nun an einer anderen Säule eingeben konnte, da meine Säule out of Order war. Und nun konnte ich mein schon verloren geglaubtes Geld vertanken. Ich bedankte mich herzlichst und dann ging es weiter. Gegen 2 Uhr kommen wir dann an die Grenze. Dort mussten wir unsere Ausweise zweimal zeigen und konnten dann reinfahren. Nun galt es noch eine Vignette zu finden. Es gab da ganz viele Verkaufsbuden an der Strasse. Die erste wollte 52€ und beim zweiten waren es dann noch 36€. 4€ mehr weder das im Internet stand. Doch wir wollten weiter und kauften schliesslich eine. Man kriegt einen Zettel und das Nummernschild wird registriert. Man braucht es nicht nur auf der Autobahn sondern auf jeder Strasse. Die Polizei hat Geräte, die das Kontrollschild abscannen und dann sehen ob man bezahlt hat. Danach fuhren wir durch Oradea und suchten uns ausserhalb ein ruhiges Plätzchen.Zum Freistehen gibt es hier sehr viele Möglichkeiten. Hier werden wir nun die Nacht verbringen.

Nachfolgend noch unsere ganze Route von dieser Woche.Am Sonntag morgen früh fuhr mal ein Polizei Auto an uns vorbei, doch die hatten keine Interessen an uns. Ich stand zwar früh auf aber ging dann nochmals eine runde Schlafen. Dann den Timer einstellen, damit das Brot gebacken wird, während wir auf eine Radtour gingen. Dabei sahen wir einen Hirten mit Schafen und Ziegen und mehreren Hunden.

So das war nun ein langer Beitrag, und ich hoffe er hat euch gefallen. Bis Bald

Ps. Diesmal hat Axel einen Platten am Rad. Endlich trifft es nicht immer mich.